Ring mit Farbsteinen

Ring in Form eines Blumenbouquets aus Gelbgold 750. Mit einem Smaragd, Rubin, Diamant im Brillantschliff und einem blauen, sowie einem gelben Safir. Nach Wunsch der Kundin angefertigt.

Kategorie: nach Kundenwunsch
Art: Ringe
Material: Gelbgold
Steine: Smaragd , Rubin , Safir , Diamant

Zusatzinfos

Smaragd

Der Smaragd mit seiner unverkennbaren, grünen Farbe ist eine Varietät des Minerals Beryll. Sein Grün ist so unvergleichbar, dass man auch ausserhalb der Mineralienkunde diesen Farbton eigenständig als «Smaragdgrün» bezeichnet. Einschlüsse in Smaragden sind normal und werden «Jardin» (franz. Garten) genannt. Im Gegensatz zur Bewertung von Diamanten, wirken sie nicht preismindernd, wenn sie nicht als störend erscheinen. Der Stein ist sehr druck- und stossempfindlich und wird deshalb meist in einem achteckigen Treppenschliff, dem sog. Smaragdschliff angeboten. Smaragde sind besonders wertvolle Edelsteine. Ein erstklassiger Stein kann höhere Preise erzielen als ein gleich grosser Diamant von vergleichbarer Qualität. Wichtige Fundstätten sind Kolumbien, Brasilien und das Uralgebirge. Kleinere Vorkommen finden sich im Süden Afrikas. Die Härte beträgt 7.5 bis 8 auf der Mohs-Skala.

Rubin

Rubin bedeutet «der Rote», abgeleitet vom lateinischen Wort rubens oder rubinus. Er ist die rote Varietät des Minerals Korund. Am begehrtesten ist die sogenannte «Taubenblutfarbe», ein reines Rot mit einem Stich ins bläuliche. Einschlüsse im Rubin bedeuten in der Regel keine Qualitätsminderung, sondern sind geradezu der Echtheitsnachweis für Naturrubine gegenüber synthetisch hergestellten Steinen. Die Einlagerung von Rutilnadeln im Rubin kann für besondere optische Effekte sorgen. Sie bewirken entweder einen zarten Schimmer (Seide genannt), bei parallel eingelagerten Einlagerungen einen sogenannten Katzenaugeneffekt oder den begehrten sechsstrahligen Stern bei nach dem Kristallsystem ausgerichteten Rutilnadeln (Sternrubin).

Rubin hat die Härte 9 und ist als Korund auf der Skala nach Mohs das zweithärteste Mineral. Die bedeutendsten Fundorte von Rubin sind Myanmar (früher Burma), Thailand und Sri Lanka sowie Ostafrika.

Safir

Safir ist eine Varietät des Minerals Korund und beinhaltet alle buntfarbigen und farblosen Steine, ausser den roten Rubin. Ohne genauere Bezeichnung ist unter Safir (oder Saphir) der blaue Edelstein gemeint, welcher von hellblau bis zu einem sehr dunklen, fast schwarzen Blau variieren kann. Am begehrtesten ist ein intensives, aber nicht zu dunkles Blau, das sogenannte «Kornblumenblau». Die Farbpalette ist gross und alle anderen Farbtöne werden entsprechend zum Beispiel als grüne, gelbe oder rosa Safire bezeichnet. Nach dem Kristallsystem ausgerichtete Einlagerungen können im Safir den begehrten optischen Stern-Effekt erzeugen (Sternsafir).

Der Safir hat als Korund die Härte 9 auf der Mohs-Skala und ist gegen chemische Einflüsse unempfindlich. Fundorte befinden sich in Sri Lanka und Indien, den USA, sowie in Australien, Nigeria und Madagaskar.

Diamant

Der Diamant besteht aus reinem, kristallinem Kohlenstoff und ist der härteste natürliche Stoff. Sein Name bedeutet «der Unbezwingbare» (von griechisch: Adamas). Es gibt nichts vergleichbar Hartes und seine Härte verleiht ihm auch den sehr starken, unvergleichlichen Glanz. Der Diamant ist gegen alle chemischen Einflüsse unempfindlich. Nur etwa 20% der geförderten Diamanten sind für Schmuckzwecke geeignet. Der Hauptteil wird in der Technik verwendet.

Diamanten gibt es in allen Farben, am häufigsten sind gelbliche und bräunliche Töne. Farblose oder sogenannt weisse Diamanten sind am beliebtesten und werden nach ihrem Anteil an gelblicher Färbung graduiert. Von Blauweiss / feines Weiss über getöntes Weiss bis gelb reicht die Skala. Je höher der gelbliche Anteil, desto tiefer ist der Preis. Volle Farben wie grün, rosa und blau sind äusserst selten und entsprechend teuer.

In der Härteskala nach Mohs hat der Diamant die Härte 10. Seine Schleifhärte ist 140 mal höher als das zweithärteste Mineral, der Korund (Rubin und Safir, Härte 9). Die Härte des Diamanten ist in verschiedenen Kristallrichtungen unterschiedlich, deshalb ist es möglich, Diamant mit Diamant zu schleifen. Die Qualitätsbewertung von Diamanten erfolgt anhand von im Englischen die «4 C» genannten Kriterien: Color (Farbe), Clarity (Reinheit), Cut (Schliff) und Carat (Gewicht). Bedeutende Diamantvorkommen befinden sich in Russland und Afrika, sowie Australien, Kanada und Brasilien.