Ohrstecker mit Farbsteinen

Originelle Ohrstecker aus Weissgold 750 rhodiniert mit blauen Safiren im Princess-Schliff, runden Sternsafiren, Diamanten im Brillantschliff, Turmalinen und Smaragden. Nach Wunsch der Kundin angefertigt.

Kategorie: nach Kundenwunsch
Art: Ohrschmuck, Ohrstecker
Material: Weissgold
Steine: Safir , Smaragd , Diamant , Turmalin

Zusatzinfos

Safir

Safir ist eine Varietät des Minerals Korund und beinhaltet alle buntfarbigen und farblosen Steine, ausser den roten Rubin. Ohne genauere Bezeichnung ist unter Safir (oder Saphir) der blaue Edelstein gemeint, welcher von hellblau bis zu einem sehr dunklen, fast schwarzen Blau variieren kann. Am begehrtesten ist ein intensives, aber nicht zu dunkles Blau, das sogenannte «Kornblumenblau». Die Farbpalette ist gross und alle anderen Farbtöne werden entsprechend zum Beispiel als grüne, gelbe oder rosa Safire bezeichnet. Nach dem Kristallsystem ausgerichtete Einlagerungen können im Safir den begehrten optischen Stern-Effekt erzeugen (Sternsafir).

Der Safir hat als Korund die Härte 9 auf der Mohs-Skala und ist gegen chemische Einflüsse unempfindlich. Fundorte befinden sich in Sri Lanka und Indien, den USA, sowie in Australien, Nigeria und Madagaskar.

Smaragd

Der Smaragd mit seiner unverkennbaren, grünen Farbe ist eine Varietät des Minerals Beryll. Sein Grün ist so unvergleichbar, dass man auch ausserhalb der Mineralienkunde diesen Farbton eigenständig als «Smaragdgrün» bezeichnet. Einschlüsse in Smaragden sind normal und werden «Jardin» (franz. Garten) genannt. Im Gegensatz zur Bewertung von Diamanten, wirken sie nicht preismindernd, wenn sie nicht als störend erscheinen. Der Stein ist sehr druck- und stossempfindlich und wird deshalb meist in einem achteckigen Treppenschliff, dem sog. Smaragdschliff angeboten. Smaragde sind besonders wertvolle Edelsteine. Ein erstklassiger Stein kann höhere Preise erzielen als ein gleich grosser Diamant von vergleichbarer Qualität. Wichtige Fundstätten sind Kolumbien, Brasilien und das Uralgebirge. Kleinere Vorkommen finden sich im Süden Afrikas. Die Härte beträgt 7.5 bis 8 auf der Mohs-Skala.

Diamant

Der Diamant besteht aus reinem, kristallinem Kohlenstoff und ist der härteste natürliche Stoff. Sein Name bedeutet «der Unbezwingbare» (von griechisch: Adamas). Es gibt nichts vergleichbar Hartes und seine Härte verleiht ihm auch den sehr starken, unvergleichlichen Glanz. Der Diamant ist gegen alle chemischen Einflüsse unempfindlich. Nur etwa 20% der geförderten Diamanten sind für Schmuckzwecke geeignet. Der Hauptteil wird in der Technik verwendet.

Diamanten gibt es in allen Farben, am häufigsten sind gelbliche und bräunliche Töne. Farblose oder sogenannt weisse Diamanten sind am beliebtesten und werden nach ihrem Anteil an gelblicher Färbung graduiert. Von Blauweiss / feines Weiss über getöntes Weiss bis gelb reicht die Skala. Je höher der gelbliche Anteil, desto tiefer ist der Preis. Volle Farben wie grün, rosa und blau sind äusserst selten und entsprechend teuer.

In der Härteskala nach Mohs hat der Diamant die Härte 10. Seine Schleifhärte ist 140 mal höher als das zweithärteste Mineral, der Korund (Rubin und Safir, Härte 9). Die Härte des Diamanten ist in verschiedenen Kristallrichtungen unterschiedlich, deshalb ist es möglich, Diamant mit Diamant zu schleifen. Die Qualitätsbewertung von Diamanten erfolgt anhand von im Englischen die «4 C» genannten Kriterien: Color (Farbe), Clarity (Reinheit), Cut (Schliff) und Carat (Gewicht). Bedeutende Diamantvorkommen befinden sich in Russland und Afrika, sowie Australien, Kanada und Brasilien.

Turmalin

Kein Edelstein zeigt einen solchen Farbenreichtum wie der Turmalin. Wegen seiner Vielfalt und der relativ grossen Verfügbarkeit ist er ein sehr geschätzter Schmuckstein. Am häufigsten sind grün und rosa Töne, aber auch gelbe, violette, blaue, braune und schwarze Turmaline gehören zum Spektrum. Rubellit wird der intensiv rosafarbene bis rote Turmalin genannt, Indigolith nennt man den blauen Turmalin in all seinen Schattierungen. Häufig zeigen Turmaline schichtweise eine andere Farbgebung. Es gilt Turmalin-Kristalle, deren Kern zum Beispiel rot und die Hülle grün ist, oder umgekehrt. Die Farben können in ihrer Intensität stark mit der Richtung wechseln, von welcher das Licht durch den Stein trifft. Dies muss beim Schleifen der Steine berücksichtigt werden.

Turmalin hat die Härte 7 – 7.5 auf der Mohs-Skala. Turmaline findet man an vielen Orten auf der Welt. Die wichtigsten Vorkommen befinden sich in Afrika, Afghanistan, Kanada, den USA, Brasilien und Sri Lanka.