Anhänger Turmalin und Perle

Anhänger mit grünem Turmalin, Rubin und Tahitiperle. Der Turmalin stammt von der Kundin und wir haben ihn mit einem Rubin im Princess-Schliff und einer Tahitperle kombiniert.

Kategorie: nach Kundenwunsch
Art: Halsschmuck, Anhänger
Material: Gelbgold
Steine: Turmalin , Rubin , Perle

Zusatzinfos

Turmalin

Kein Edelstein zeigt einen solchen Farbenreichtum wie der Turmalin. Wegen seiner Vielfalt und der relativ grossen Verfügbarkeit ist er ein sehr geschätzter Schmuckstein. Am häufigsten sind grün und rosa Töne, aber auch gelbe, violette, blaue, braune und schwarze Turmaline gehören zum Spektrum. Rubellit wird der intensiv rosafarbene bis rote Turmalin genannt, Indigolith nennt man den blauen Turmalin in all seinen Schattierungen. Häufig zeigen Turmaline schichtweise eine andere Farbgebung. Es gilt Turmalin-Kristalle, deren Kern zum Beispiel rot und die Hülle grün ist, oder umgekehrt. Die Farben können in ihrer Intensität stark mit der Richtung wechseln, von welcher das Licht durch den Stein trifft. Dies muss beim Schleifen der Steine berücksichtigt werden.

Turmalin hat die Härte 7 – 7.5 auf der Mohs-Skala. Turmaline findet man an vielen Orten auf der Welt. Die wichtigsten Vorkommen befinden sich in Afrika, Afghanistan, Kanada, den USA, Brasilien und Sri Lanka.

Rubin

Rubin bedeutet «der Rote», abgeleitet vom lateinischen Wort rubens oder rubinus. Er ist die rote Varietät des Minerals Korund. Am begehrtesten ist die sogenannte «Taubenblutfarbe», ein reines Rot mit einem Stich ins bläuliche. Einschlüsse im Rubin bedeuten in der Regel keine Qualitätsminderung, sondern sind geradezu der Echtheitsnachweis für Naturrubine gegenüber synthetisch hergestellten Steinen. Die Einlagerung von Rutilnadeln im Rubin kann für besondere optische Effekte sorgen. Sie bewirken entweder einen zarten Schimmer (Seide genannt), bei parallel eingelagerten Einlagerungen einen sogenannten Katzenaugeneffekt oder den begehrten sechsstrahligen Stern bei nach dem Kristallsystem ausgerichteten Rutilnadeln (Sternrubin).

Rubin hat die Härte 9 und ist als Korund auf der Skala nach Mohs das zweithärteste Mineral. Die bedeutendsten Fundorte von Rubin sind Myanmar (früher Burma), Thailand und Sri Lanka sowie Ostafrika.

Perle

Perlen wachsen in bestimmten perlbildenden Muscheln oder seltener auch in Schnecken heran. Sie bestehen zu ca. 90% aus Kalziumcarbonat (Aragonit). Die Mineral-Kristalle wachsen in Form von Plättchen, welche schichtartig um einen Kern angeordnet sind. Die Substanz Choncyn hält die Plättchen wie einen Kitt zusammen, weshalb Perlen sehr widerstandsfähig gegen Druck sind. Der einzigartige Glanz der Perlen entsteht durch Reflexion des Lichts an den Bruchkanten der Aragonit-Plättchen. Dieser Glanz, in der Fachsprache «Lüster» genannt, wird immer schöner, je feiner und zahlreicher die Plättchen einer Perle sind. Eine Perle entsteht, wenn das Drüsengewebe der Muschel verletzt oder durch einen Parasiten angebohrt wird und ein Stückchen dieses Gewebes dadurch in das tiefere Mantelgewebe des Muscheltieres verschleppt wird. Dort bildet sich eine Art Zyste, welche dann durch Absonderung von Kalziumcarbonat (dem Baumaterial der Schale) ummantelt wird. Schicht für Schicht baut sich durch diesen Vorgang eine Perle auf. Wenn dies auf natürlichem Weg geschieht, nennt man das Produkt eine «echte Perle» oder «Naturperle». Solche Perlen sind aber äusserst selten, weshalb Forscher um den Japaner Mikimoto in den 1920-er Jahren ein Verfahren entwickelten, um Perlen zu züchten. Heute sind fast alle Perlen auf dem Markt Zuchtperlen. Bei der Zuchtperle wird dem Muscheltier von Menschenhand ein Perlmuttkern und ein Stück Drüsengewebe implantiert, welche dann die Bildung einer Perle provozieren. Die Muscheln werden in Zuchtfarmen im Meer gehalten und sorgsam gepflegt, bis man nach Monaten oder oft erst nach mehreren Jahren die Perlen ernten kann. Ohne nähere Bezeichnung ist unter «Perle» eine Zuchtperle gemeint. Perlen gibt es in den Farben Weiss, Rosa, Gelb und Grau. Die Farbe hängt von der Art der Muschel ab. Die Form einer Perle wird durch den implantierten Kern und ihr Wachstum bestimmt. Eine perfekt runde Perle mit einer glatten, makellosen Oberfläche ist selten und entsprechend teuer. Oft ist die Form unregelmässig (barock) und es sind Wachstumsspuren in Form von Rillen oder Kerben zu sehen. Spezielle Ausprägungen dieser Abweichungen, zum Beispiel schöne Tropfenformen, sind wiederum sehr gesucht. Süsswasserperlen entstehen in Flüssen oder Seen, sind weiss bis rosafarben und werden vor allem in China gezüchtet. Akoyaperlen nennt man die klassischen weissen Perlen mit rosa Lüster, welche in Japan kultiviert werden. Tahitiperlen stammen aus Polynesien und sind grau bis schwarz. Südseeperlen sind weiss oder gelb resp. goldfarben und kommen aus Australien oder von den Philippinen.