Ohrstecker mit Farbstein

Dekorative Ohrstecker aus Gelbgold 750 mit einer raffinierten Ansammlung von Koralle, Aquamarin, Smaragd und Brillant. Koralle oval 6 x 7.5 mm, Aquamarin Cabochon d 4.5 mm, Smaragd-Dreieck 4.5 mm und Brillanten grün (erhitzt) d 2.7 und 2.5 mm. Aussenmasse 12 x 14 mm.

CHF 4'500.-

Kategorie: Kollektion
Art: Ohrschmuck, Ohrstecker
Material: Gelbgold
Steine: Smaragd , Diamant , Aquamarin , Koralle

Zusatzinfos

Smaragd

Der Smaragd mit seiner unverkennbaren, grünen Farbe ist eine Varietät des Minerals Beryll. Sein Grün ist so unvergleichbar, dass man auch ausserhalb der Mineralienkunde diesen Farbton eigenständig als «Smaragdgrün» bezeichnet. Einschlüsse in Smaragden sind normal und werden «Jardin» (franz. Garten) genannt. Im Gegensatz zur Bewertung von Diamanten, wirken sie nicht preismindernd, wenn sie nicht als störend erscheinen. Der Stein ist sehr druck- und stossempfindlich und wird deshalb meist in einem achteckigen Treppenschliff, dem sog. Smaragdschliff angeboten. Smaragde sind besonders wertvolle Edelsteine. Ein erstklassiger Stein kann höhere Preise erzielen als ein gleich grosser Diamant von vergleichbarer Qualität. Wichtige Fundstätten sind Kolumbien, Brasilien und das Uralgebirge. Kleinere Vorkommen finden sich im Süden Afrikas. Die Härte beträgt 7.5 bis 8 auf der Mohs-Skala.

Diamant

Der Diamant besteht aus reinem, kristallinem Kohlenstoff und ist der härteste natürliche Stoff. Sein Name bedeutet «der Unbezwingbare» (von griechisch: Adamas). Es gibt nichts vergleichbar Hartes und seine Härte verleiht ihm auch den sehr starken, unvergleichlichen Glanz. Der Diamant ist gegen alle chemischen Einflüsse unempfindlich. Nur etwa 20% der geförderten Diamanten sind für Schmuckzwecke geeignet. Der Hauptteil wird in der Technik verwendet.

Diamanten gibt es in allen Farben, am häufigsten sind gelbliche und bräunliche Töne. Farblose oder sogenannt weisse Diamanten sind am beliebtesten und werden nach ihrem Anteil an gelblicher Färbung graduiert. Von Blauweiss / feines Weiss über getöntes Weiss bis gelb reicht die Skala. Je höher der gelbliche Anteil, desto tiefer ist der Preis. Volle Farben wie grün, rosa und blau sind äusserst selten und entsprechend teuer.

In der Härteskala nach Mohs hat der Diamant die Härte 10. Seine Schleifhärte ist 140 mal höher als das zweithärteste Mineral, der Korund (Rubin und Safir, Härte 9). Die Härte des Diamanten ist in verschiedenen Kristallrichtungen unterschiedlich, deshalb ist es möglich, Diamant mit Diamant zu schleifen. Die Qualitätsbewertung von Diamanten erfolgt anhand von im Englischen die «4 C» genannten Kriterien: Color (Farbe), Clarity (Reinheit), Cut (Schliff) und Carat (Gewicht). Bedeutende Diamantvorkommen befinden sich in Russland und Afrika, sowie Australien, Kanada und Brasilien.

Aquamarin

Der Name Aquamarin kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet «Meerwasser» (aqua marina). Das beschreibt seine wunderschöne, hellblaue Farbe sehr treffend. Er gehört wie der Smaragd zur Familie des Minerals Beryll. Je tiefer und intensiver sein Blau ist, desto begehrter ist der Stein. Aquamarin hat die Härte 7.5 bis 8 auf der Mohs-Skala. Aquamarin findet man auf allen Kontinenten, die wichtigsten Vorkommen befinden sich jedoch in Brasilien, Afrika und Pakistan.

Koralle

Unter den zahlreichen Korallenarten wird für Schmuckzwecke vor allem die Edelkoralle (Corallium rubrum) verwendet. Edelkorallen sind koloniebildende Nesseltierchen, die durch ihre Kalkabsonderung skelettartige Formen bilden, welche wie Äste verzweigt sind. Die Enden dieser Äste werden abgeerntet und für die Schmuckindustrie geschliffen oder graviert. Korallen leben im Meer, ernähren sich von Plankton und wachsen sehr langsam – nur wenige Millimeter pro Jahr. Ihr Farbspektrum reicht von zartrosa (sog. «peau d’ange») über orange bis dunkelrot. Am begehrtesten ist ein tiefes, intensives Rot, das sogenannte «Ochsenblutrot». Die Edelkoralle kommt an den Küsten der westlichen Mittelmeerländer, im Golf von Biskaya und im Pazifik vor. Haupthandelsplatz war lange Zeit die Stadt Torre del Greco in der Nähe von Neapel. Um die Korallen vor Raubbau zu schützen, gelten heute strenge gesetzliche Vorschriften. Damit die Kolonien genug Zeit haben um nachzuwachsen, darf nur noch zu bestimmten Zeiten und mit einer Lizenz nach Korallen getaucht werden.