Ring Rubin und Diamant

Klassischer Ring aus der Jahrhundertwende um 1900. Platin auf Gelbgold 585, mit zentralem Rubin d 6 mm 0.81 ct. und Entourage aus 14 Diamanten im Rosenschliff d 1.8 mm, Grösse 54.
Die Anpassung der Ringgrösse ist im Preis inbegriffen.

CHF 2'500.-

Kategorie: Antikschmuck
Art: Ringe, Verlobungsringe
Material: Gelbgold , Platin
Steine: Rubin , Diamant

Zusatzinfos

Rubin

Rubin bedeutet «der Rote», abgeleitet vom lateinischen Wort rubens oder rubinus. Er ist die rote Varietät des Minerals Korund. Am begehrtesten ist die sogenannte «Taubenblutfarbe», ein reines Rot mit einem Stich ins bläuliche. Einschlüsse im Rubin bedeuten in der Regel keine Qualitätsminderung, sondern sind geradezu der Echtheitsnachweis für Naturrubine gegenüber synthetisch hergestellten Steinen. Die Einlagerung von Rutilnadeln im Rubin kann für besondere optische Effekte sorgen. Sie bewirken entweder einen zarten Schimmer (Seide genannt), bei parallel eingelagerten Einlagerungen einen sogenannten Katzenaugeneffekt oder den begehrten sechsstrahligen Stern bei nach dem Kristallsystem ausgerichteten Rutilnadeln (Sternrubin).

Rubin hat die Härte 9 und ist als Korund auf der Skala nach Mohs das zweithärteste Mineral. Die bedeutendsten Fundorte von Rubin sind Myanmar (früher Burma), Thailand und Sri Lanka sowie Ostafrika.

Diamant

Der Diamant besteht aus reinem, kristallinem Kohlenstoff und ist der härteste natürliche Stoff. Sein Name bedeutet «der Unbezwingbare» (von griechisch: Adamas). Es gibt nichts vergleichbar Hartes und seine Härte verleiht ihm auch den sehr starken, unvergleichlichen Glanz. Der Diamant ist gegen alle chemischen Einflüsse unempfindlich. Nur etwa 20% der geförderten Diamanten sind für Schmuckzwecke geeignet. Der Hauptteil wird in der Technik verwendet.

Diamanten gibt es in allen Farben, am häufigsten sind gelbliche und bräunliche Töne. Farblose oder sogenannt weisse Diamanten sind am beliebtesten und werden nach ihrem Anteil an gelblicher Färbung graduiert. Von Blauweiss / feines Weiss über getöntes Weiss bis gelb reicht die Skala. Je höher der gelbliche Anteil, desto tiefer ist der Preis. Volle Farben wie grün, rosa und blau sind äusserst selten und entsprechend teuer.

In der Härteskala nach Mohs hat der Diamant die Härte 10. Seine Schleifhärte ist 140 mal höher als das zweithärteste Mineral, der Korund (Rubin und Safir, Härte 9). Die Härte des Diamanten ist in verschiedenen Kristallrichtungen unterschiedlich, deshalb ist es möglich, Diamant mit Diamant zu schleifen. Die Qualitätsbewertung von Diamanten erfolgt anhand von im Englischen die «4 C» genannten Kriterien: Color (Farbe), Clarity (Reinheit), Cut (Schliff) und Carat (Gewicht). Bedeutende Diamantvorkommen befinden sich in Russland und Afrika, sowie Australien, Kanada und Brasilien.